Zukunft ohne Fahrer?! Assistenzsysteme werden immer besser

Zukunft ohne Fahrer? - Foto von: © videodoctor - Fotolia.com

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Staus vermeiden, Unfälle umgehen und Sprit sparen – Das sind wohl die wichtigsten Ziele, die die Entwickler und Forscher des fahrerlosen Autos der Zukunft haben. Allein Stau ist Ressourcen-, Zeit- und Spritkiller. In Deutschland herrscht jedes Jahr fast 600.000 Kilometer Stillstand auf den Straßen. Das bedeutet 300.000 Stunden Wartezeit, 16 Milliarden Liter Kraftstoff und 40 Millionen Tonnen CO₂-Ausstoß.
Es wird getüftelt was das Zeug hält, um diesen Problemen Einhalt zu gewähren. Die Ansätze sind dabei unterschiedlich.

Audi parkt autonom

Audi hat zum Beispiel schon jetzt auf einer Messe ein sehr zukunftsweisendes Modell vorgestellt. Der Fahrer kann sich beim einparken hier nämlich komplett zurücklehnen. Er braucht weder zu lenken noch den Fuß auf dem Gaspedal zu haben. Das Auto parkt komplett autonom ein.

E-Klasse fährt uns durch den Stau

Auch die neue E-Klasse bietet einige neue Sicherheitssysteme. Das sogenannte „Intelligent Drive“ ist ein Mix aus Stereo- und 360-Grad-Kamera, Totwinkelwarner, Radar, Spurhalteassistent, Notbremssystem, Abstandskontrolle und Fußgängererkennung. Steht das Auto im Stau kann es dort selbstständig anfahren, lenken und bremsen. Es erkennt außerdem Verkehrszeichen und warnt in bestimmten Situationen, z.B. beim Überfahren des Mittelstreifens und beim zu dicht auffahren. In Notsituationen kann das Auto sogar bereits selbstständig bis zum Stillstand bremsen.
Diese Assistenzsysteme werden in den neuen Modellen wohl serienmäßig zur Verfügung stehen, aber auch zum Nachrüsten erhältlich sein.

Industrie und Forschung machen sich Konkurrenz

Was kommt aber danach? Wir wirklich schon am fahrerlosen Auto geforscht? Die Antwort lautet ja. Dabei ist es nicht nur die Forschung die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt, sondern auch die Industrie. Übrigens interessiert sich auch Google dafür, wie man Autos  und den Straßenverkehr mithilfe von Technik in Zukunft sicherer machen kann.

In fünf sechs Jahren ist es hier in Deutschland vielleicht schon so weit. Das erste fahrerlose Auto wird auf der Straße fahren. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine edle Limousine, sondern schlicht und ergreifend um ein blinkendes Sperrfahrzeug, dessen Aufgabe es ist, hinter mobile Baustellen in Schrittgeschwindigkeit hinterherzufahren.  Jeder fängt eben mal klein an.

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