Automarkt 2014 – Wie wird er sich entwickeln?

2014 gibt es wieder Nachschub auf dem Automarkt - Foto von: © mirpic - Fotolia.com

2014 gibt es wieder Nachschub auf dem Automarkt - Foto von: © mirpic - Fotolia.com

Gute Nachrichten für die europäische Autoindustrie: 2014 soll es endlich wieder (leicht) bergauf gehen! Experten rechnen mit einer Erholung des Automobilmarktes und einem Absatzplus von etwa vier Prozent. Auch der deutsche Automarkt, der seit Jahren als gesättigt gilt und in den letzten beiden Jahren ein leichtes Minus verzeichnen musste scheint sich zu erholen und die Branche rechnet allgemein mit einem Absatz von ungefähr drei Millionen Autos in Deutschland, was besonders nach 2013, als so wenige Neuwagen verkauft wurden wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr, eine durchwegs positive Botschaft ist. Allein im Dezember 2013 stieg die Zahl der Neuzulassungen um über 5 Prozent auf 215.320. Mercedes, Audi und BMW führen die Liste der Neuzulassungen für 2013 zwar relativ deutlich an, mussten allerdings auch alle ein leichtes Minus im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen

Europäische Problemkinder

Inwiefern dieses leichte Plus jedoch als Entwarnung gewertet werden kann bleibt abzuwarten. Alles in allem befindet sich die europäische Automobilbranche seit 2007 im Abschwung, insgesamt gingen die Absatzzahlen in den letzten 7 Jahren um 24 Prozent zurück. Das entspricht einer tatsächlichen Stückzahl von 3,5 Millionen PKWs. Auch wenn der Markt in Europa immer noch erheblich unterhalb des Normalniveaus stagniert sind sich viele Branchenkenner einig, dass die Industrie, auch bedingt durch Werksschließungen bei Opel, Ford und Peugeot, auf einem guten Weg nach oben ist. Allerdings gibt es mit Frankreich, Italien und Spanien dennoch immer noch genügend Problemkinder. Spanien denkt nun allerdings über eine Abwrackprämie für 10 Jahre alte Fahrzeuge nach um die Konjunktur in der PKW-Industrie anzukurbeln.

Automarkt Asien

Viele europäische Kernmärkte, wie das Beispiel Deutschland zeigt, gelten als übersättigt und viele Firmen und Marken orientieren sich immer stärken in Richtung Asien wo das Wachstumspotential noch am stärksten gegeben zu sein scheint.

Experten gehen davon aus dass 45 Prozent der weltweit verkauften Autos nach China und in die USA gehen werden (2010 waren es noch 38 Prozent) was allerdings auch, und darüber muss sich die weltweite Branche im Klaren sein, zu einer gigantischen Abhängigkeit führen kann und auch wird.

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